S.W.A.T. -Tödliches Spiel

horror1966
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S.W.A.T. -Tödliches Spiel

Beitragvon horror1966 » Mo Okt 03, 2016 8:11 pm

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S.W.A.T. -Tödliches Spiel
(24 Hours)
mit Tom Sizemore, Mischa Barton, Timothy Woodward Jr., Michael Paré, Marlon Young, Jeremy London, Said Faraj, Matt Cinquanta, Chris Jai Alex, Isaac C. Singleton Jr., Jayde Rossi, Aria London, Omid Zader, Kerry Knuppe
Regie: Timothy Woodward Jr.
Drehbuch: Lauren De Normandie
Kamera: Geoff Browne
Musik: Sid De La Cruz
FSK 16
USA / 2015

Eine Elite-Einheit innerhalb der SWAT-Teams muss einen amerikanischen Terroristen stoppen, der auf einer Party VIPs aus dem öffentlichen Leben als Geiseln genommen hat und droht, diese nach und nach zu töten. Doch die Geiselnahme ist nur ein Ablenkungsmanöver, den der Terrorist hat eine biologische Waffe deponiert, die in der Lage ist, weite Teile von Los Angeles zu verseuchen. Der SWAT-Einheit bleiben nur 24 Stunden, um das Unmögliche zu schaffen.


Aufgrund der Inhaltsangabe könnte man hier durchaus von einem ordentlichen und unterhaltsamen B-Movie aus dem Action-Bereich ausgehen, zu dem das Ganze auch noch mit einigen bekannten Namen besetzt ist. Es hapert jedoch ganz gehörig an einer guten Umsetzung der Geschichte, denn was Timothy Woodward Jr. (Regisseur und Darsteller) hier auf die Beine gestellt hat ist größtenteils nicht wirklich ernst zu nehmen und beinhaltet zudem etliche fast schon trashartige Passagen. Dabei verspürt man auf jeden Fall die Bemühungen das Ganze ernst erscheinen zu lassen, wobei das Szenario gerade dadurch zusehends verkrampft und sich stellenweise selbst der Lächerlichkeit preis gibt.

Bestes Beispiel dafür sind die Akteure, die durch die Bank ungelenk und extrem hölzern agieren. Das gesamte Werk wirkt irgendwie wie gewollt aber nicht gekonnt und dieser Umstand ist an jeder Ecke durchgehend zu spüren. Woodward Lr. wollte anscheinend mit aller Gewalt etwas erzwingen und ist dabei fast schon kläglich gescheitert. So baut das Geschehen im Prinzip überhaupt keine Spannung auf und auch die vorhandenen Action Einstellungen sind nicht gerade das Gelbe vom Ei. Diese Umschreibung ist dabei noch äußerst diplomatisch gewählt, denn im Grunde genommen ist die Action absolut künstlich und wirkt völlig aufgesetzt.

Im Grunde genommen gibt es eigentlich gar nichts, was man auch nur annähernd wirklich positiv bewerten könnte. Höchstens die manchmal schon grotesk anmutende und unfreiwillige Situationskomik wie auch die hohlen Dialoge könnten bei manchen Trash Liebhabern für den ein oder anderen Schmunzler sorgen. Im Grunde genommen handelt es sich aber viel eher um einen weit unterdurchschnittlichen B-Movie, der so gut wie keinen Unterhaltungswert beinhaltet. Das ist ganz einfach viel zu wenig und dürfte selbst für die sogenannten Vielseher ausreichen, so das man keinesfalls eine Empfehlung für dieses langweilige Werk aussprechen kann.

Letztendlich ist es wie immer Geschmackssache, aber ehrlich gesagt vermag ich mir kaum vorzustellen, das "S.W.A.T - Tödliches Spiel" auf sehr viel Gegenliebe beim Publikum stoßen wird, denn dafür wurde zu viel falsch gemacht. Null Spannung, keinerlei Atmosphäre und extrem schwach agierende Darsteller sind nicht unbedingt die Zutaten die man braucht, um zumindest kurzweilige Unterhaltung zu servieren.


Fazit:


Selbst für eingefleischte und hart gesottene Action Freaks dürfte dieses obskure Werk eine echte Belastungsprobe darstellen, fällt es doch generell schon ziemlich schwer, sich diesen filmischen Mist überhaupt bis zum Ende anzuschauen. Wer es so wie ich dennoch schafft, müsste im Prinzip mit Schmerzensgeld sowie einer Tapferkeitsmedaille bedacht werden.


2/10

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