Planet der Affen: Survival

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Sebastian
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Planet der Affen: Survival

Beitragvon Sebastian » Di Dez 13, 2016 4:36 pm

Im dritten Teil der Blockbuster-Reihe - Planet der Affen: Survival - werden Caesar und seine Affen in einen tödlichen Konflikt mit einer Armee von Menschen, unter der Leitung eines unbarmherzigen Colonels (Woody Harrelson), getrieben. Nach schweren Verlusten auf Seiten der Affen kämpft Caesar mit seinen dunkleren Instinkten und beginnt seinen eigenen, mystischen Kampf um Rache für die Seinen. Als die beiden sich schließlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, beginnt ein epischer Kampf, der über das Schicksal beider Spezies und die Zukunft des Planeten entscheiden wird. 

Ab 03. August 2017 im Kino.

Alternativ-Link: GruselSeite.com (bei Problemen der Darstellung des Trailers)




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Sebastian
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Re: Planet der Affen: Survival

Beitragvon Sebastian » Mo Apr 03, 2017 10:37 pm

Original von GruselSeite.com

In Planet der Affen: Survival, dem dritten Teil der Blockbuster-Reihe, werden Caesar und seine Affen in einen tödlichen Konflikt mit einer Armee von Menschen, unter der Leitung eines unbarmherzigen Colonels, getrieben. Nach schweren Verlusten auf Seiten der Affen kämpft Caesar mit seinen dunkleren Instinkten und beginnt seinen eigenen, mystischen Kampf um Rache für die Seinen. Als die beiden sich schließlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, beginnt ein epischer Kampf, der über das Schicksal beider Spezies und die Zukunft des Planeten entscheiden wird…

Der deutsche Kinostart wurde auf den 03. August 2017 gelegt.




horror1966
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Re: Planet der Affen: Survival

Beitragvon horror1966 » Do Feb 08, 2018 7:52 pm

Bild




Planet der Affen: Survival
(War for the Planet of the Apes)
mit Andy Serkis, Woody Harrelson, Steve Zahn, Karin Konoval, Amiah Miller, Terry Notary, Ty Olsson, Michael Adamthwaite, Toby Kebbell, Gabriel Chavarria, Judy Greer
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Mark Bomback / Matt Reeves
Kamera: Michael Seresin
Musik: Michael Giacchino
FSK 12
USA / 2017

Die Schlacht hat Schimpanse Caesar gewonnen, den Krieg gegen die nach einem Affenvirus dezimierte Menschheit um die Zukunft der Affen noch nicht. Nach einem schrecklichen Massaker, das ein verrückt gewordener Colonel aus blindem Hass im Affenlager anrichtet, zieht Caesar mit seinen engsten Vertrauten los, um ein neues und sicheres Zuhause für seinen Stamm zu finden. Er ahnt nicht, dass die zurückgebliebenen Affen den Truppen des Colonel in die Hände fallen und in einem Internierungscamp versklavt werden.



"Planet der Affen: Survival" sollte eigentlich einen finalen und bombastischen Abschluss der Reboot-Trilogie darstellen, doch nach der Sichtung des Filmes bleibt man als Fan der Reihe doch mit einem leicht ernüchternden Eindruck zurück. Nachdem schon schon zwischen den beiden Vorgängern "Prevolution" und "Revolution" qualitative Abstriche zu verzeichnen waren, stellt dieser abschließende Film nun keinesfalls den Höhepunkt, sondern vielmehr den schwächsten Teil der Reihe dar. Für die Regie zeichnet wie schon beim Vorgänger Matt Reeves verantwortlich und es ist dem guten Mann leider nicht gelungen, eine durchgehend spannende und packende Geschichte zu erzählen. Dabei kann die Produktion vor allem in visueller Hinsicht voll überzeugen, denn neueste Computertechnik macht es möglich, das zwischen den Menschen und den Primaten im Bezug auf die Bewegungsabläufe so gut wie leine Unterschiede auszumachen sind. In diesem Punkt kann man also vollends zufrieden sein, dafür beinhaltet die Story so manch andere Schwäche, die man in keinster Weise erwartet hätte. Von der im Vorfeld angedeuteten grandiosen Endzeitstimmung des Geschehens ist nur wenig zu verspüren und insbesondere die versprochenen epischen Schlachten sucht man leider völlig vergebens.

Ganz generell beinhaltet "Planet der Affen: Survival" erstaunlich wenig Action-Passagen, denn bis auf kleinere Scharmützel zu Beginn und einer zeitlich extrem kurz bemessenen Schlacht am Ende der Geschichte beinhalten die Ereignisse gar nichts, was man auch nur ansatzweise mit dem Begriff Action bezeichnen könnte. Stattdessen präsentieren sich teils ellenlange Dialoge, die zeitweise schon für kleinere Ermüdungserscheinungen sorgen können. Das wertet den gewonnenen Gesamteindruck nicht sonderlich auf und ist von einem bombastischen Abschluss einer Trilogie so weit entfernt wie die Erde von der Sonne. Und so hinterlässt das Szenario dann auch keineswegs einen durchgehend stimmigen Eindruck beim Betrachter, der sich ganz besonders im Mittelteil des Öfteren die Frage stellt, warum man den finalen Teil dermaßen ereignislos in Szene gesetzt hat. Matt Reeves lässt seine Erzählung streckenweise recht banal vor sich hin plätschern und schafft es noch nicht einmal, einen konstant ansteigenden Spannungsbogen in die Abläufe einzubauen. Erst im letzten Drittel ändert sich das ein wenig, was einen zumindest ein bisschen entschädigen kann, da nun auch eine kleine Tempoverschärfung zu erkennen ist.

Die größte Enttäuschung offenbart sich in der Beziehung zwischen Caesar und dem durchgeknallten Colonel der Menschen, der von Woody Harrelson erstklassig interpretiert wird. Reeves nährt hier durchaus die Hoffnung des Zuschauers, das es am Ende zu einem finalen Showdown der beiden erbitterten Gegner kommt. Die erhoffte Konfrontation endet dann jedoch regelrecht erbärmlich, so das auch der an dieser Stelle erhoffte Höhepunkt wie eine Seifenblase zerplatzt. Und so verhält es sich im Prinzip mit dem gesamten Film, die immer wieder eingestreuten guten Ansätze verlaufen im Sand, als wenn man dem Werk mit vollster Absicht jeglichen Überraschungsmoment verweigern wollte. Das ist dann zumindest ganz vortrefflich gelungen, denn bei einer Laufzeit von gut 130 Minuten gibt es bis auf die wirklich tolle Computertechnik keinerlei Highlights zu begutachten.

Man sollte also schon im Vorfeld die eigenen Erwartungen in die richtige Richtung lenken, denn dieser abschließende Teil der Trilogie bietet keinesfalls das, was viele Fans sich erwartet hatten. Wer auf satte Action hofft erlebt eine herbe Enttäuschung und auch ansonsten gestaltet sich der Film in der Summe nicht gänzlich stimmig. In manchen Passagen wirkt das Ganze sogar fast schon ein wenig kitschig, was insbesondere immer dann der Fall ist, wenn ein kleines und stummes Mädchen namens Nova mit von der Partie ist. Neben dieser kleinen Anspielung auf die Original-Reihe ist auch ein kleiner Schimpanse namens Cornelius mit an Bord, was den Kohl letztendlich aber auch nicht sonderlich fett macht. Insgesamt gesehen kann "Planet der Affen: Survival" auf keinen Fall gänzlich überzeugen und beinhaltet zudem auch mehrere Phasen, in denen es äußerst langatmig zur Sache geht. Anstatt hier wirklich mit einem packenden Kampfszenario zwischen Primaten und Menschen aufzuwarten, hat man einen Großteil der Erzählung in ein Gefangenenlager verlegt und mit unzähligen Dialogen zugepflastert. Das fördert nicht unbedingt die Begeisterung des Betrachters, denn ein wenig mehr hätte es dann doch schon sein dürfen.


Fazit:


Matt Reeves hat die Chance auf einen richtig gelungenen letzten Teil sinnlos vertan und präsentiert lediglich einen Film, der sich maximal im oberen Durchschnittsbereich ansiedeln kann. Bedingt durch ein schwächelndes Drehbuch und kitschig anmutende Szenen wurde es versäumt, vorhandenes Potential auch auszuschöpfen. Zudem hätte ein wenig mehr Action auch nicht geschadet, denn auch wenn man kein durchgehendes Kriegsszenario erwartet hat, kommt diese doch viel zu kurz. Übrig bleibt ein teils blutleerer Blockbuster in dem Affen menschlicher erscheinen als die Menschen selbst, wobei die bei diesem Aspekt aufsteigende Emotionalität allerdings stellenweise zu dick aufgetragen ist.


6/10


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